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Der Schweizer Musikrat
   
     
 

Parlamentarische Gruppe Musik PGM

Nächste Sitzung: 29. September 2011


Sitzung am 16. Juni 2011

Berufsmusiker und SMR Vorstandsmitglied David Schneebeli präsentiert zusammen mit dem Präsidenten der Schweizer Vereinigung der Berufsorchester VESBO, Thomas Hanke, die Situation der Berufsorchester in der Schweiz. Da Berufsorchester lokal verankert sind, gibt es schweizweit kein vergleichbares oder gar einheitliches Lohnsystem, was sich auf das Interesse bei den Probespielen auswirkt.

Problematisch sind aber vor allem diejenigen Projektorchester, welche den Berufsmusikern den SMV-Tarif nicht bezahlen können resp. wollen.


Sitzung am 17. März 2011

Diese Sitzung war den beiden kommenden grossen Festen von Amateurmusikern gewidmet, dem Eidg. Jodlerfest in Interlaken und dem Eidg. Musikfest in St. Gallen. Wir empfehlen allen Verbandsmitgliedern wärmstens, diese zwei Feste im Juni 2011 zu besuchen!
Daneben war die Debatte zur Musikinitiative im Ständerat ein weiteres wichtiges Thema.


Sitzung am 16. Dezember 2010 zu den Themen "Konvergenz von Radio und Fernsehen"

Frau Barbara Gysi hat das interessante Projekt von SRF vorgestellt, Radio und Fernsehen der deutschsprachigen Schweiz zu integrieren. Insbesondere war es für unsere Belange wichtig, dass eine eigene Kulturabteilung beibehalten werden konnte. Der Zitherspieler Lorenz Mühlemann brachte uns mit wunderschönen Klängen von verschiedenartigen Zithermodellen zum Staunen und Innehalten.

30. September 2010

Diese Sitzung ist ausgefallen, weil gleichentags die Bundesratsfeiern stattgefunden haben. Wir freuen uns aber sehr, dass wir mit Frau Simonetta Sommaruga und mit Herrn Schneider-Ammann zwei Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe Musik in der Landesregierung haben! Herzliche Gratulation!

 

17. Juni 2010

Im Anschluss an die Präsentation vom 18. März erhält der Direktor der SUISA Stiftung für Musik, Herr Urs Schnell, die Gelegenheit, seine Organisation und deren Wirken vorzustellen. Die Stiftung ist nicht zuletzt dazu da, auch schlechter verdienenden Komponisten und Interpreten für Projekte unter die Arme zu greifen. Die Stiftung finanziert sich über einen Prozentbeiträg der SUISA, der abhängig vom Geschäftsergebnis der "Mutterorganisation" ist.

 

18. März 2010

Der Generaldirektor der SUISA, Dr. Alfred Meyer, orientiert über die neusten Entwicklungen auf dem Gebiet des Urheberrechts und zeigt die Herausforderungen auf, die damit für die SUISA entstehen. Das Territorialprinzip wird infolge der starken Internationalisierung mehr und mehr durchlöchert, und sowohl die USA wie die EU bedrohen die Existenz nationaler Urheberrechtsgesellschaften. Es gilt, international Koalitionen zu bauen. Für die Schweizer Komponisten und Interpreten ist die SUISA aber ganz offensichtlich immer noch die beste Vertretung.


10. Dezember 2009

Der Direktor des BAK,  Herr Jean-Frédéric Jauslin, erläutert die ablehnende Haltung des Bundesrates zur Eidg. Volksinitiative "jugend+musik". Er begründet die Haltung des Bundesrates (und seines eigenen Amtes) mit dem Argument, dass der Bundesrat die Schulhoheit für das Fach Musik nicht einfach an sich reissen könne (was ja mit dem Sport vor Jahren passiert ist...), und dass das BAK dank der im neuen KFG vorgesehenen Förderungsmöglichkeit für musikalischen Schaffen bereits die Möglichkeiten habe, die die Initiative fordert. Die Kontrabassistin Simone Schranz gibt dem ganzen einen Touch Heiterkeit, die beim Anlass ganz willkommen ist...

24. September 2009

Hector Herzig orientiert über den Stand der Eidg. Volksinitiative "jugend+musik" und zeigt auf, was als Nächstes ansteht: die Gründung einer IG Musikinitiative zur unabhängigen Finanzierung der nächsten Phasen der Initiative; die Lobby-Arbeit im Parlament im Hinblick auf die Hearings in den beiden WBK-Kommissionen; die Ueberzeugungsarbeit in musikexternen Kreisen.

 

11. Juni 2009

Wir erleben einen sehr interessanten Vortrag der Direktorin des Bundesamtes für Bildung und Technologie, Frau Dr. Ursula Renold zum Thema "Musikalische Bildung in der Schweiz". Sie zeigt uns erstens auf, in welchen Gebieten ihr Amt die Weisungs-Kompetenzen hat, und zweitens kann sie orientieren über den Stand der Akkreditierungen nach Bologna-Norm, den natürlich auch die (Fach-)Hochschulen für Musik durchlaufen müssen.

Zur Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren gibt es im Bereich der Lehrerausbildung Schnittstellen, welche noch einer klareren Abgrenzung bedürfen.

 

 

19. März 2009

Dieses Datum war der Mehrwertsteuer und ihren Auswirkungen auf das Schweizer Kultur- und Vereinsleben gewidmet. Die Steuerverwaltung plant, diverse Untergrenzen der Mehrwertsteuerpflicht nach unten zu verändern, was Auswirkungen haben kann auch auf Vereine mit kleinerem Budget.
Dazu ist es der Wille von Bundesrat Merz, einen Einheitssteuersatz für alle Mehrwertsteuerfälle einzuführen. Dieser ist aber politisch sehr umstritten. 

 

 

18. Dezember 2008

Dieses Datum war voll der Einreichung der Eidg. Volksinitiative "jugend+musik" gewidmet, welche beim Bundeshaus West stattfand. Einer Ansprache von Frau Ständerätin Christine Egerszegi-Obrist folgte die eigentliche Uebergabe der nach Kantonen geordneten Pakete durch die entsprechenden Rätinnen und Räte oder durch anwesende Verbandsvertreter. Eine Delegation von SMR und "jugend+musik" wurde anschliessend von einer Vertretung der Bundeskanzlerin empfangen. 

 

 

2. Oktober 2008

 

Am 2. Oktober fand nach einem kurzen Unterbruch, bedingt durch den personellen Wechsel im Generalsekretariat des Schweizer Musikrats, wiederum ein Treffen der Parlamentarischen Gruppe Musik PGM im Foyer des Parlementaires in Bern statt.
 
Eine stattliche Zuhörerschar liess sich aus erster Hand vom Amtsdirektor des Bundesamts für Kultur BAK, Herrn Jean-Frédéric Jauslin orientieren über die bereits etwas längere Geschichte des Kulturförderungs- und Pro-Helvetia-Gesetzes KFG. Daraus entwickelte sich zusammen mit ihm und den anwesenden Parlamentarierinnen und Parlamentariern eine angeregte Diskussion zu den Inhalten und dem weiteren Vorgehen. Auch das Thema der zum Teil prekären Absicherung der Kulturschaffenden in den Sozialwerken war ein Thema.
 
Musikalisch umrundet wurde der Anlass, der wie immer unter der Leitung von Frau Ständerätin Christine Egerszegi-Obrist stand, durch den Bassklarinettisten Lukas Roos aus Bern, der es vortrefflich verstand, mit seinem Instrument einen groovigen Solo-Jazz zu spielen.     

 

 

Themen vergangener Business-Lunches mit der Parlamentarischen Gruppe Musik:

 

Plattform für alle Verbände

Die Parlamentarische Gruppe Musik ist eine Plattform für alle Verbände. In regelmässigen Abständen findet während der Session ein Businesslunch der Parlamentarischen Gruppe Musik und den vom Thema betroffenen Verbandsvertretern statt. Thema wird jedes Mal eines sein, das gerade im Parlament aktuell ist. Informationen über vergangene und zukünftige Treffen mit der Palamentarischen Gruppe Musik können jederzeit bei der Geschäftsstelle erfahren werden. Das Sekretariat der Parlamentarischen Gruppe Musik liegt in den Händen der SMR-Geschäftsführerin. Die SMR-Mitglieder sind eingeladen, Themen, die von Aktualität für Bundesparlamentarier sind, der SMR-Geschäftsstelle mitzuteilen.

 

Hintergründe

NR Paul Kurrus (BL/FDP) trat Mitte 2003 an den SMR-Vorstand und legte seine Idee einer Parlamentarischen Gruppe Musik dar. Nach seiner Abwahl übernahm Christine Egerszegi-Obrist (AG/FDP) im Dezember 2003 das Präsidium Gruppe. In einem Interview mit David Schwarb, DRS 2, erläutert Frau Egerszegi-Obrist die Parlamentarische Gruppe Musik.

 

Mitglieder

Die Parlamentarische Gruppe Musik besteht ausschliesslich aus National- und Ständeräten, welche sich hinter die Zielsetzungen der Parlamentarischen Gruppe Musik stellen.

Die Gruppe befindet sich noch immer im Aufbau, zur Zeit besteht sie aus 61 Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Bestehende parlamentarische Gruppierungen wurden in die Arbeit einbezogen.